Noch Fragen?

Sie haben allgemeine Fragen zum Thema Allnet Flat? Dann finden Sie hier vielleicht die Antwort dazu. Eine kleine Übersicht von Abkürzungen oder Fachbegriffen haben wir für Sie in unserem Wiki zusammengestellt.

Allnet Flat -Was ist das?
Allnet Flat – Lohnt sich das?
Kann eine Allnet Flat den Festnetzanschluss ersetzen?
Was bedeutet Kostenairbag?
Was bedeutet Multi-SIM?
Welche Allnet Flat ist die Beste für mich?
Gibt es Alternativen zur SMS?
Welche Stolperfallen gibt es?
Wer nutzt welches Netz?

Welche Allnet Flat ist die Beste für mich?

Diese Frage kann man natürlich nicht pauschal beantworten, da mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Sind Sie sich im Klaren, dass Sie eine Allnet Flat benötigen? Wissen Sie, ob und wieviel Datenvolumen und SMS benötigt werden? Dann folgt die Frage nach dem individuell besten Netz. Die beste Allnet Flat nützt nichts, wenn Sie ständig mit einer schlechten Verbindung kämpfen und das mobile Internet, selbst bei versprochenem LTE-Speed, nur „tröpfelt“.

Hier sollte Sie zunächst auf Bekannte und Verwandte aus der unmittelbaren Umgebung zurückgreifen und sich nach deren jeweiligen Erfahrungen erkundigen. Diese müssen hierzu nicht unbedingt eine Allnet Flat haben. Sollten aber ihr Handy ab und zu benutzen. Auch hier gilt je mehr Informationen, desto sicherer die Erkenntnis. Auf Tipps a la „Das D-Netz ist immer gut“ sollten Sie hingegen verzichten. Liegen keine vertrauenswürdigen Informationen vor, kann man zunächst nach einer Flatrate ohne Mindestlaufzeit von 24 Monaten suchen, um bei schlechten Ergebnissen schnell wieder aus dem Vertrag zu kommen. Allerdings rechnet sich dies oft nicht, da eine Anschlussgebühr oder ein Startpaketpreis den Durchschnittspreis erhöht. Etwas umständlicher, aber kostengünstiger, ist es, zunächst einfach eine Prepaid-Karte auszuprobieren und mit dieser die individuelle Netzqualität der verschiedenen Netze in seiner unmittelbaren Umgebung zu testen.

Testsieger – das D-Netz der Telekom

Verschiedene Tests und Vergleiche sehen immer wieder das D-Netz der Telekom im Vorteil. Das Webportal Connect hat in einem aktuellen Netztest festgestellt, dass die Telekom das beste Handynetz zum Telefonieren bietet. Auf den Rängen folgen Vodafone und O2. Auch beim Datennetz zeichnet sich diese Reihenfolge ab. Allerdings holt Vodafone hier kräftig auf. Im Test wurden 17 größere und viele kleinere Städte per Auto angefahren, wobei ständig mit mehreren Smartphones getestet wurde. So natürlich auch auf den Verbindungsstrecken. Dennoch lohnt ein unabhängiger Vergleich oder vielmehr Eigentest auf jeden Fall.

Haben Sie sich für ein Netz entschieden, helfen Vergleiche und Empfehlungen, die beste Allnet Flat zu finden. Zusätzlich helfen Ihnen Aktionen und Sonderangebote helfen den einen oder anderen Euro zu sparen.

Was bedeutet Kostenairbag?

Versetzen Sie sich doch einfach mal ein paar Jahre zurück!? Einige können sich sicherlich noch entsinnen, an die Zeiten, in den es noch keine Allnet Flat Tarife gab. Telefonieren und Simsen mit dem Handy verursachte schnell Kosten in dreistelliger Höhe und sorgte so für böse Überraschungen. Auch wenn Sie einen günstigen Mobilfunkdiscounter gewählt hatten, kam gerade durch häufiges SMS-schreiben und lange Telefonate einiges zusammen. So wurde es Zeit für eine Kostenbremse.

Tarife mit Kostenairbag

Diese Mobilfunktarife kann man getrost als Vorläufer der Allnet- oder Full-Flat ansehen. Heute sind sie jedoch nur noch selten zu finden, zumal sie nicht mehr beworben werden. Grund hierfür sind in erster Linie die günstigen Allnet Flat Tarife. Trotzdem könnten sie für den Einen oder Anderen immer noch interessant sein. Hierbei handelt es sich um herkömmliche Discount-Tarife mit gewohnt günstigen Preisen für Minuten, SMS, MMS und Datenverbrauch. Die Rechnung wird dann jedoch bei erreichen eines festgelegten Betrages gedeckelt. Nutzt man den Tarif nicht oder wenig, bezahlt man nichts oder die entsprechende Discount-Rechnung. Wird der Vertrag häufiger genutzt, hält der integrierte Kostenairbag die Rechnung in auf Niveau des vorgenannten Betrages in Grenzen.

Den ersten Kostenairbag offerierte O2 mit dem Tarif O2 o. Dazu kamen weitere Tarife aus den E-Netzen von O2 und E-Plus, genannt seien hier, neben O2, simyo, blau, Fonic und DeutschlandSIM. DeutschlandSIM vermarktete dieses Tarifmodell einige Zeit sogar aus dem D-Netz von Vodafone. Aktuell habe ich nur noch einen Tarif mit Kostenairbag gefunden. Das ist der Prepaid-Tarif Fonic Classic vom gleichnamigen Anbieter. Der Kostenairbag heisst hier Kostenschutz und entfaltet die gleiche Wirkung bei einem Rechnungsbetrag von 40 Euro. Die Fonic-Tarife werden im Netz von O2 realisiert.

Was bedeutet Multi-SIM?

Viele Mobilfunkkunden besitzen mehrere Geräte, die mit einer SIM-Karte genutzt werden. In der Vergangenheit mussten diese Kunden bei ihrem Mobilfunkbetreiber zusätzliche SIM-Karten beantragen. Diese Lösung war relativ teuer und umständlich. Mittlerweile bekommen die Kunden bei den vier großen Mobilfunkbetreibern eine Multi-SIM.

So funktioniert die Multi-SIM

Je nach Mobilfunkbetreiber wird die Multi-SIM auch unter den Bezeichnungen MultiCard, Flexicard oder UltraCard angeboten. Möchte ein Mobilfunkkunde mehrere Geräte gleichzeitig nutzen, dann beantragt er bei seinem Mobilfunkanbieter eine MultiCard. Durch eine Multi-SIM können mehrere SIM-Karten an nur einem Anschluss genutzt werden. Der Mobilfunkkunde kann die nützliche MultiCard sowohl an einem Smartphone, am Tablet-PC und an einem normalen Handy verwenden. Im Gegensatz zur Verwendung von mehreren SIM-Karten, entfällt bei der Multi-SIM der lästige Wechsel zwischen den einzelnen Geräten. Hat der Kunde zum Beispiel eine Allnet Flat, dann kann er alle Leistungen seines Vertrages parallel auf allen Geräten nutzen. Er kann gleichzeitig mit dem Smartphone, dem Tablet-PC und dem Handy telefonieren, im Internet surfen und SMS verschicken.

Keine Nachteile im Vergleich zum Vorgänger

Die UltraCard ist eine konsequente Weiterentwicklung der ersten Twin-Cards und Tri-Cards. Die Vorgänger hatten aber gleich mehrere Kinderkrankheiten. Die Karten durften nicht gleichzeitig in das Mobilfunknetz eingebucht sein, denn sonst kam es zu erheblichen Verbindungsproblemen. Im Ausland waren diese Probleme noch größer und in den meisten Fällen konnte der ganze Anschluss nicht mehr genutzt werden. Die MultiCard besitzt diese Nachteile selbstverständlich nicht mehr.

Die MultiCard verschafft dem Nutzer mehrere Vorteile

Natürlich können die Mobilfunkkunden anstatt einer modernen UltraCard oder Multi-SIM auch einen zweiten Mobilfunkanschluss beantragen. Dieser verursacht aber zum einen zusätzliche Kosten und der Nutzer muss zum anderen stets eine Rufumleitung aktivieren. Eine MultiCard besitzt diese Nachteile natürlich nicht. Der Kunde kann mehrere Geräte parallel nutzen und ist auf diesen gleichzeitig erreichbar. Es gibt nur eine Rufnummer, über die der Kunde anruft und angerufen wird. Wird er angerufen, dann klingeln alle Geräte gleichzeitig. Alle Tarife, wie zum Beispiel die Allnet Flat, gelten für jede UltraCard. Das Gleiche gilt auch für die zusätzlich gebuchten Optionen des Mobilfunkvertrags. Vom Verwaltungs- und Kostenaufwand her unterscheidet sich eine moderne Multi-SIM nicht von einer klassischen SIM-Karte. Der Kunde erhält wie gewohnt eine monatliche Rechnung für eine Mobilfunknummer und es gibt auch nur eine Mailbox.

Bei welchen Mobilfunkanbietern gibt es die Multi-SIM?

Eine Multi-SIM bekommen die Kunden der Deutschen Telekom in verschiedenen Allnet Flat-Tarifen. Für einen monatlichen Preis von rund fünf Euro sind die Kunden auf bis zu 3 Endgeräten erreichbar. Bei Vodafone gibt es die UltraCard für bis zu 3 Endgeräte ebenfalls. Je nach Tarif liegen die monatlichen Kosten bei maximal zehn Euro. O2 bietet Neu- und Bestandskunden eine MultiCard für maximal drei Geräte in allen Allnet Tarifen an. Diese kostet knapp fünf Euro monatlich. Bei Base ist die Flexicard für bis zu zwei Geräte nur bei bestehenden Verträgen erhältlich und kostet drei Euro pro Monat.