Welche Stolperfallen gibt es?

Es ist schon ärgerlich, wenn Sie einen Mobilfunktarif abschließen und plötzlich entstehen Kosten, mit denen Sie nicht gerechnet haben. Oder Sie können Ihre Datenflat nicht mehr nutzen, weil das Inklusivvolumen verbraucht ist. Das nehmen wir hier zum Anlass und möchten Sie an dieser Stelle für einige Stolperfallen sensibilisieren.

Tarife mit Handy

Es hört sich natürlich toll an, wenn Ihnen das neue Handy XY zum Knallerpreis von einem Euro angeboten wird oder eine Allnet Flat keine 10 Euro im Monat kostet. Wenn Sie sich aber zwangsläufig für 24 Monate an einen Vertrag binden, sollten Sie besondere Obacht walten lassen. Am besten Sie berechnen, wie in unserem Tarifvergleich, den monatlichen Effektivpreis. Wenn ein Handy dabei ist, sollten Sie dessen gewöhnlichen Kaufpreis einfach aus der Summe aller Kosten herausrechnen und so den Preis der Allnet Flat ermitteln. Nur so können Sie direkt vergleichen.

Suchen Sie einen Vertrag mit einem Handy, wird regelmäßig nur eine geringe Einmalzahlung verlangt, dazu kommen aber zusätzliche Grundgebühren. Möchten Sie sich die Mathestunde ersparen, helfen wir Ihnen hier sehr gern.

Kostentransparenz

Bei der Kostentransparenz nehmen es einige Anbieter nicht so genau. So wird ein Tarif für 9,99 Euro im Monat beworben, aber ab dem 13. Monat der Vertragslaufzeit, sind es plötzlich 14,99 Euro. In vielen Fällen lauert die Preiserhöhung auch erst ab dem 25. Monat, also dem Ende der üblichen Vertragslaufzeit. Hier heisst es rechtzeitig den Vertrag kündigen oder nachverhandeln. Haben die Anbieter die Kündigung erstmal im Haus, werden Sie häufig wie Neukunden behandelt.

Kleingedrucktes

Natürlich sind alle Anbieter dazu verpflichtet, ihre Tarifbedingungen vollständig darzustellen. Aber in welcher Größe und an welcher Stelle sie es tun, bleibt ihnen überlassen. So heisst es aufpassen, wenn Ihnen eine Befreiung der Anschlussgebühr oder gar Gutschrift von Grundgebühren versprochen wird. Achten Sie besonders auf das Kleingedruckte. In diesen Fällen wird oft eine aktive Handlung von Ihnen vorausgesetzt. Das kann eine SMS an den Anbieter oder eine Anmeldung auf dessen Portal sein. Beides ist eigentlich kein Problem, aber Sie sollten darüber Bescheid wissen, insbesondere wenn es gilt, Fristen einzuhalten.

Hier ein weiteres Beispiel: Nach dem Wegfall der Roaminggebühren, sind erste Anbieter dazu übergegangen, Tarife anzubieten, die nur im Inland genutzt werden können. So werden Kosten von Fremdnetzen im Ausland aufgefangen. Empfehlen wir Ihnen einen solchen Tarif, schreiben wir es groß.

Datenautomatik

Die steigende Nachfrage nach mehr Daten hat eine weitere Kostenfalle auf den Plan gerufen. Auch wenn wir die Datenautomatik nicht grundsätzlich verteufeln, können mit ihr schnell ein paar Euro zusätzlich fällig werden. Das Thema Datenautomatik wird hier etwas ausführlicher behandelt.